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Bewegungs-Kunst.de, Zula N. Hoffmann

Bewegungs-Kunst.de, Zula N. Hoffmann

Contact Improvisation


Contact Improvisation

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aktuelle Kurse:

Contact Improvisation als athletische, aber auch weiche und ästhetische Tanzform erlaubt Berührung und lädt dazu ein, Gefühle im Tanz zu leben und körperlich-seelische Grenzen neugierig zu erforschen und zu erweitern. Jede Bewegung entsteht direkt aus der vorangegangenen, ohne Absprache und Choreografie, allein aus der Kommunikation der Körper. Dadurch entwickeln sich Vertrauen, Sensibilität und die Fähigkeit, mit dem eigenen Körper und dem des anderen verantwortlich, offen und phantasievoll umzugehen.

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Contact Improvisation ist das Kind einer bewegten Zeit Anfang der 70er Jahre in den USA. Die jungen Tänzer wollten sich aus der Enge tradierter Tanzformen und Hierarchien lösen und die Reduzierungauf rein körperlicher Ästhetik durchbrechen. Das eröffnete Raum für Neues, für Experimente und den Blick über die eigenen Grenzen hinaus. Es führte zur Auseinandersetzung mit Alltagsbewegung, mit Kampfkünsten, Theater, Politik, Philosophie und Spiritualität und unterschiedlichsten Formen von Körperarbeit. Contact Improvisation wurde 1972 von Steve Paxton mit einer Gruppe von Tänzern und Nichttänzern initiiert und entwickelt sich fortan ständig weiter.

Contact Improvisation ist ein kreativer Tanz, der entsteht, wenn sich zwei oder auch mehr Personen in gegenseitiger Unterstützung bewegen und das Spiel mit der Balance wagen. Als Basis dient den Partnern ein sich ständig verlagernder Körper Kontakt Punkt, von der aus sie mit ihrer Schwerkraft spielen.

Contact  – in Verbindung sein mit sich selbst, dem anderen und mit dem Raum dazwischen

Improvisation – aus dem Kontaktmoment die Bewegung entstehen lassen und sich auf das Abenteuer der »Begegnung / Berührtheit in Bewegung« einlassen.

»Ich schätze die Contact Improvisation nicht nur wegen ihrer kurzen Augenblicke 'In einer Zeit', des 'Eins-Seins' mit dem Partner, sondern auch für den Umgang mit dem immer präsenten Bewusstsein für das, was möglich ist. Die Form selbst ist nichts anderes als Existenz der unendlichen Möglichkeit eines Tanzes, in dem Wille, Instinkt und Grenzen ineinander verschmelzen … Das bedeutet an Möglichkeiten zu glauben, die man nie zuvor erfahren hat.« Christina S.

»Contact Improvisation transportierte mich in eine Welt, in der ich fähig war, selbstbewusster zu sein als im Alltag. Was ich hier erlebte war nicht 'Tanz', sondern 'Leben'. Die Kräfte während des Spiels zwischen zwei tanzenden Menschen sind dieselben, die im Alltag existieren. Ich war der allzeit gegenwärtigen Herausforderung überlassen, dieses starke Selbst auch im Alltag zu verwirklichen, wie auch dem Wunsch, eine gesunde und echte Gemeinschaft mit den Menschen zu erreichen, die mir Tag für Tag begegnen.« Danny Lepkoff

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Zula N. Hoffmann arbeitet in ihren Kursen neben technisch körperbetonten Übungen, Visualisationen, vor allem in einem kreativen Prozess der Improvisation, die durch Formen wie Solo, Duett und Gesamtgruppe strukturiert wird. Begleitend bietet sie das KÖRPERFORUM (Bewegungs coaching unter Zeugen) an, um mit den persönlichen Themen zu arbeiten, die während eines Kurses auftauchen.

»Wie eine tänzelnde Meisterin, die ein Wildtier aus dem Käfig in die Manege des Lebens holt, rollt Zula sich sinnlich über den Boden, und ganz unvermittelt ist sie wieder ernst und sachlich. Natürlich ist das Teil ihrer Vermittlungskunst, mit der sie uns Teilnehmer zwischen Konzentration und Hingabe balancieren lässt.« Erik Meiniger, Hildesheim

Zula N. Hoffmanns grosse Leidenschaft ist es, Contact Improvisation an Schulen anzubieten. Zur Streitschlicht-Kultur, eine Kultur des Kontaktes  generieren. Contact Improvistation bietet hierfür eine solide körperliche sowie philosophische Grundlage. Sie sammelte an Schulen und Jugendzentren Erfahrung und ist neben Erwachsenen-Kurse auch für Schule, Ganztagsschule und andere sozio-kulturelle Institutionen zu buchen.

Contact Improvisation mit Jugendlichen

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